Winnetou – Der Schatz im Silbersee




Termine: Sa, 01.02. 20 Uhr / Di, 11.02. 19 Uhr / Fr, 21.02. 20 Uhr / So, 29.03. 19 Uhr

PWINNETOU – Der Schatz im Silbersee
(auch für Jugendliche geeignet)

„Immer fällt mir, wenn ich an den Indianer denke, der Türke ein.“
Dieser erste Satz von Karl May in der Einleitung zu Winnetou Band 1 lieferte die Idee für die Umsetzung des Romans „Der Schatz vom Silbersee“ auf der Figurentheater-Bühne.
Das Stück beginnt in einem deutschen Einbürgerungsbüro: Dort will ein Türke (Rusen Kartologlu) einen deutschen Pass beantragen, lässt sich aber vom Karl-May-begeisterten Einbürgerungs-Beamten Thomas Hänsel dazu anstiften, den „Schatz im Silbersee“ als Schattenspiel nachzustellen.
Der Intergrationswillige behauptet, dass die Indianer von den Türken abstammen und stürzt sich und das Publikum in ein schräges Wildwest-Abenteuer – immer im Wechsel zwischen Rahmenhandlung und Schattenspiel.
Freuen Sie sich auf tapfere Westmänner, skrupellose Tramps, zwielichtige Rothäute, Schießereien, Kriegslisten, Überfälle, Dampfschiffe, Marterpfähle und einen versenkten Schatz – das alles mit einer gehörigen Portion absurder Situationskomik.
Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit Old Shatterhand und Winnetou, Sam Hawkins und vielen anderen Protagonisten des Wilden Westens.
Tauchen Sie ein in eine nostalgische Welt voller Abenteuer, Feindseligkeiten und Freundschaft.
Hier sind Gut und Böse klar definiert, es wird für Toleranz und Gerechtigkeit gekämpft, um am Ende die Silberbüchse gegen die Friedenspfeife einzutauschen. Howgh!
(90 min mit Pause)

Regie: Carsten Dittrich
Spiel: Rusen Kartologlu und Thomas Hänsel
Ausstattung: Rainer Schicktanz, Dresden


Presseartikel

Auftakt der Emsdettener Theatertage mit dem Marotte-Figurentheater
Indianer stammen von Türken ab
EMSDEITEN. Ob Erdogan wohl heimlich Karl-May-Bücher gelesen hat? Und wenn, dann sicher „Winnetou 1“, in dem dieser merkwürdige erste Satz steht: „Immer fällt mir, wenn ich an den Indianer denke, der Türke ein.“ Der Türke? Da fiel dem Theatermann und Karl-May-Fan Thomas Hänsel sein Kollege Rusen Kartologlu ein. Und weil dessen Name auf Deutsch auch noch „Sohn des Adlers“ heißt — aber weiter muss man jetzt nicht um die Ecke denken, um zu verstehen, wie der Auftakt der 25. Emsdettener Theatertage am Sonntag gelaufen ist.

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BNN 15.10.2019
Wildwest-Abenteuer mit viel Witz
Figurentheater marotte zeigt „Der Schatz im Silbersee“ als Schattenspiel
Es ist still geworden um Karl May. Abgesehen von einigen Festspielen wie Bad Segeberg oder Elspe ist der einst meistgelesene Abenteuerschriftsteller deutscher Sprache kaum mehr präsent. Seine Bücher fristen – so sie überhaupt vorrätig sind – in den Buchhandlungen, wo sie vor wenigen Jahrzehnten noch ganze Regalreihen füllten, ein Nischendasein.
Immer noch im allgemeinen Bewusstsein verankert ist allerdings seine populärste Schöpfung: „Winnetou, der rote Gentleman“. Dieses fiktive Idealbild eines edlen Indianers übertrifft in seiner Bekanntheit weiterhin historische Häuptlinge wie Cochise oder Sitting Bull. Somit war es nicht überraschend, dass das Figurentheater Marotte seiner Bearbeitung des Romans „Der Schatz im Silbersee“ im Titel die Marke „Winnetou“voranstellte.

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Vor Winnetou kommt der Koala
Was, von Karl May noch nie etwas gehört, geschweige denn etwas von ihm gelesen? Das kann durchaus sein. Mit 100 000 000 verkauften Büchern gilt der Autor schier unzähliger Abenteuerromane zwar nach Angaben seines Verlags als „der meistgelesene Schriftsteller deutscher Sprache.“ Er hat wohl auch heute noch unter jungen Lesern seine Anhängerschar – die dürfte allerdings geringer sein als zu Zeiten, da sich Jungs gerne als Winnetou oder Old Shatterhand fühlten.

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Informationen für Veranstalter

Abendprogramm Category allgemeine Hinweise: siehe Gastspielinfo